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hatha yoga

Der Pfad den wir gemeinsam beschreiten

Man kann den Wert von Yoga nicht beschreiben, man muss ihn erfahren.“ B.K.S. Iyengar.  

Es gibt vier traditionelle Yoga-Wege. Jeder für sich ist eine abgeschlossene Einheit, wobei die klassischen Yogaschulen empfehlen,  mehrere dieser Wege zu kombinieren und gleichzeitig zu beschreiten.  

Die vier Wege des Yoga

Hatha und Raja Yoga

Dies ist wohl der im Westen bekannteste Yoga-Weg. Die Kontrolle von Körper und Geist wird hierbei verbessert. Die Techniken dazu sind die Körperübungen – Asanas und die zugehörigen Atemübungen – Pranayama. Natürlich ist auch die Stille - Meditation ein wichtiger Bestandteil, um Gesundheit für Körper und Geist zu erlangen. In den meisten Kursen steht die Gesundheitsvorsorge im Vordergrund. Mit vermehrtem praktizieren der Übungen transformieren sich körperliche und geistige Energie in spirituelle Energie.     

Karma Yoga

Yogalehrer und Schüler dieser Richtung gehen den Weg des uneigennützigen Handelns. Bereits der Anfänger legt keine Gedanken an Anerkennung seiner Leistungen und seines Wirkens. Es gibt hierbei auch keine speziellen Körper-Übungen.  Im Zyklus des Vidya wird dies als eine gute Vorbereitung auf die Meditation gesehen. 

Bhakti Yoga

Die Hingabe an das Göttliche, an das Einige stehen bei dieser Yoga-Richtung im Vordergrund. Praktiziert werden das Singen von Mantras, spezifische Rituale sowie Gebete.   

Jnana Yoga

Diese Yoga-Richtung wird auch der Pfad der Erkenntnis und der Weisheit genannt und ist sicherlich auch einer der anspruchsvollsten Wege. Das Studium der Vedanta Schriften soll den Geist des Menschen - das höchste Selbst -  in sich erkennen lassen. 


Hatha ist gebildet aus zwei Silben. Einer gängigen Übersetzung folgend bedeuten sie wie folgt: 
ha = Sonne und tha = Mond. 

Yoga selbst ist eine Form der Vereinigung, ein Akt des Sich-Treffens - ein eins werden mit sich selbst und dem Universum.  Hatha-Yoga repräsentiert eine Verbindung zwischen Sonne und Mond. Die beiden Pole werden harmonisiert – Aktion und Intuition -  das Maskuline und das Feminine. Dank dieser Vereinigung der gegensätzlichen Pole stellt sich im Menschen zunehmend ein Gleichgewicht ein. Die Folge ist nicht nur Entspannung sondern auch mehr Gesundheit von Körper und Geist.

Der Mensch lebt permanent in einem energetischen Ungleichgewicht, einer Disharmonie seiner beiden Tendenzen. 
 Nach dem Üben von z. B. verschiedenen Asanas zeigt sich eine physische Veränderung  - eine größere Beweglichkeit der Gelenke, oder auch eine Verbesserung organischer Funktionen. 
 Diese schlägt sich einmal auf der energetischen Ebene  - es entsteht ein neues Gleichgewicht und andererseits dann auf der mentalen Ebene nieder – man erlangt eine bessere Konzentrationsfähigkeit und größere geistige Klarheit. 
 Schlussendlich versuchen wir damit dann eine höhere spirituelle Ebene zu erreichen  - das Erwachen der Bewusstseins-Energie.

 In den alten indischen Schriften werden die Yoga-Sutras von Patanjali als die fundamentale Grundlage des Hatha Yoga angesehen. Diese Sutras bilden einen achtgliedrigen Weg für den Körper und den Geist. Patanjali nannte diesen Weg „Ashtanga-Yoga“. In der alten indischen Sprache Sanskrit bedeutet „ashta“ Acht und „anga“ Glieder. 
  

Die acht Schritte des Hatha und Raja Yoga

Yama – Dinge die ein Yogi – sowohl Lehrer als auch Schüler nicht tun sollte 
Niyama – Gebote an die sich Yoga Praktizierende halten sollen
Asana – die Übungen für den Körper
Pranayama – Das Prana ist die Lebensenergie, die im Menschen fließt. 
Pranayama bedeutet die Kontrolle über diese Lebensenergie zu erhalten. Hierzu gibt es Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene.
Pratyahara – dies stellt ein zurückziehen der Sinne dar und bildet somit eine Vorbereitung auf die Meditation.
Dharana – ist die Konzentration. Dies ist die Basis für die Meditationstechniken im Yoga.
Dhyana – ist die Meditation. Der Übergang von der Konzentration zur Meditation geschieht im Loslassen des Willens. Ohne jede Anstrengung verharrt man in einem Zustand von 
Samadi – das Ziel des Yoga, der Geist erlangt absolutes Bewusstsein. Die Dualität, Ursache für das Leid auf Erden, verschwindet. Das reine, wunschlose Bewusstsein entfaltet sich.     

Halten Sie einfach einmal für ein paar Sekunden inne und konzentrieren Sie sich auf ihren Atem. 
Ist er schnell oder langsam, atmen Sie flach oder tief, halten Sie den Atem an oder seufzen Sie beim ausatmen?
  
Es gibt nur einen Menschen, der Dein Leben verändern kann: DU selbst. (Markus Schirner)    

ATEM

Das Leben eines Menschen beginnt mit einem Atemzug und endet mit einer tiefen Ausatmung. Millionen Atemzüge liegen dazwischen, die unser Leben auf viele verschiedene Arten beeinflussen können. Unbewusst übt der Atem auf unseren Körper eine Kontrolle aus, er beeinflusst sämtliche Funktionen in uns. 
Der Atem hat aber auf die Fähigkeit, alle Funktionen unseres Körpers in Harmonie zu bringen. 
Er bringt Körper, Geist und Seele in Einklang und zeigt uns unser „Ich“ zu erkennen. 
Atmen Sie sich frei und entdecken Sie viele neue Fähigkeiten von Ihnen.  

Bewusst atmen

Unsere Atemtrainings führen uns bei trockenem Wetter hinaus in die freie Natur. Was gibt es Schöneres als an einem idyllischem Platz „Inne zu halten“ und sich ganz auf sich und seine Atmung zu konzentrieren. Legen Sie sich in das weiche Gras, schließen Sie die Augen und atmen Sie ein und aus, und ein und aus …… ganz nach ihrem eigenen Rhythmus. Aber wir möchten nicht zu viel verraten, kommen Sie doch einfach einmal mit und probieren Sie unser Atemtraining aus – Sie werden sehen wie LEICHT sie sich danach fühlen. 


Wir wünschen Ihnen einen langen Atem auf der Reise zu sich selbst.